Asbestsanierung

Asbestsanierung – Es gelten strenge gesetzliche Vorgaben

Der Einsatz von Asbest und die Verwendung von Asbestprodukten ist zwar seit einigen Jahren in der ganzen Europäischen Union und der Schweiz wegen der zweifelsfrei festgestellten Gesundheitsgefahren strikt verboten. Asbest wurde aber noch vor einigen Jahrzehnten in den verschiedensten Industriezweigen bedenkenlos und massenweise eingesetzt – auch in der Bauindustrie. Der äußerst gesundheitsgefährdende Asbest stellt heute primär eine immense Altlast sowie ein kostspieliges Entsorgungsproblem dar.

Im Rahmen von Arbeiten bei Abbruch, Sanierung und Instandhaltung (sogenannten ASI-Arbeiten) von Gebäuden können Arbeiter, Beschäftigte, Verantwortliche und sogar Anwohner mit Asbestfasern in Kontakt kommen, was unbedingt zu vermeiden ist und bei Einhaltung der bestehenden gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen ausgeschlossenen werden kann.

Gegen die schwebende Gefahr in Gebäuden

Auch wenn Asbest und Asbestzementprodukte seit Jahren weder hergestellt noch in Verkehr gebracht werden dürfen, ist es für einige Berufsgruppen nicht selten, dass sie mit Asbesterzeugnissen in Kontakt kommen. Dies trifft vor allem für Beschäftigte im Sanitär-, Heizungs- und Klima-Handwerk zu, da Asbest nicht nur dort aufgrund seiner hervorragenden technischen Eigenschaften (Hitze- und Säurebeständigkeit, große Festigkeit, beste Isolierungseigenschaften) bis in die 70er- und 80er-Jahre, und darüber hinaus, häufig als Baumaterial zum Einsatz gekommen ist. Als besonders gefährlich gilt hierbei Spritzasbest, der zur Isolation und als Brandschutz eingesetzt wurde. Spritzasbest ist ein Werkstoff/Baustoff, der schwach gebunden ist und deswegen krebserregende Asbest-Fasern sehr leicht freisetzen kann.

Ein tatsächliches Risiko besteht nur bei Freisetzung von Asbestfasern, aber..

Hauseigentümer, die sich und andere vor der Gesundheitsschädlichkeit des Asbests schützen wollen, dürfen mögliche Gesundheitsrisiken bei einer Sanierung nicht unterschätzen. Achtung: Keinesfalls sollten auch nur kleine Tätigkeiten oder Ausbesserungen in Eigenregie durchgeführt werden. Davon abgesehen, dass das auch nicht erlaubt ist – hierbei geschehen die meisten Asbestkontaminationen. Um also die potentielle Gefahr besser einschätzen und eine mögliche Abhilfe abklären zu können, müssen im privaten Bereich auf jeden Fall Fachleute zu Rate gezogen werden. Erste Anlaufstelle können Baubehörden und/oder Umweltbehörden am Wohnort sein. Diese nennen Interessierten bzw. Betroffenen auf Nachfrage zertifizierte Sachverständige zur Einschätzung einer möglichen Asbestgefährdung – oft verfügen Amtsstellen auch über eine Liste von Betrieben, die Asbest sanieren dürfen.

Bei einem konkreten Sanierungsvorhaben muss ausnahmslos ein darauf spezialisierte(r/s) Fachbetrieb oder Unternehmen beauftragt werden. Alle Arbeiten der Asbestsanierung unterliegen nämlich gesetzlichen Vorschriften, die von dem die Sanierung durchführenden Betrieb bzw. Unternehmen strikt einzuhalten sind. Eine Missachtung der sicherheitstechnischen Vorgaben bei der Beseitigung von Asbestquellen zieht andernfalls eine Strafverfolgung und einen weitreichenden versicherungsrechtlichen Haftungsausschluss nach sich.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Fragen zu einer Asbestsanierung haben.

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